| Druckansicht
Startseite
Aufgaben der PfV
Themen von A-Z
Mitglieder
Häufige Fragen
Kontakt
WuK-Versammlungen
Links
Impressum
Datenschutzerklärung
Themen von A-Z


Versorgung und Altersbezüge

1. Antragsaltersgrenze:

Mit Wirkung vom 1.1.2007 wurde im Jahr 2002 die Anhebung des Antragsalters von 62 auf 63 Jahre beschlossen. Damit wurde die Pfarrerschaft dem Beamtenrecht gleichgestellt. Die Pfarrervertretung hatte sich dagegen ausgesprochen und auf die höheren Belastungen im Pfarrdienst gegenüber dem Kirchenbeamtendienst verwiesen sowie darauf, dass die Abschläge in Zukunft ohnehin so hoch sein werden, dass ein vorgezogener Ruhestand für kaum jemanden in frage kommen dürfte. Die PfV hält es jedoch für besser, diese Entscheidung jedem selbst zu überlassen. Der Einspruch der Pfarrervertretung wurde jedoch abgewiesen.

2. Private Altersvorsorge:

Dazu verweisen wir auf das Rundschreiben des OKR (Kirchenrat Murr): „Änderungen im Versorgungsrecht der Pfarrer und Pfarrerinnen“ (AZ 21.36 Nr. 675/6.1).

3. Absenkung der Versorgungsbezüge:

Ebenfalls gegen den Protest der Pfarrervertretung und ebenfalls in Anlehnung an das Beamtenrecht wurde der Ruhegehaltssatz von 75% auf 71,75% abgesenkt. Den Hinweis der Pfarrervertretung, dass für PfarrerInnen wesentliche Formen der Vermögensbildung für den Ruhestandwegfallen, wie z.B. die Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum, ließ der OKR nicht gelten.

Der Ruhegehaltssatz von 71,5% wird aber nicht in jedem Fall ausbezahlt. Diesen erhält man nur, wenn man 40 Dienstjahre erreicht hat. „Das Ruhegehalt beträgt für jedes Jahr ruhegehaltsfähiger Dienstzeit 1,79375 vom Hundert der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (§4), insgesamt jedoch höchstens 71,75 vom Hundert.“ (Pfarrerversorgungsgesetz §7(1))

Ganz entschieden, aber ebenfalls ohne Erfolg, hatte die Pfarrervertretung gegen die Absenkung der Witwenrenten von 45% (60% von 75%) auf 39,5% (55% von 71,75%) protestiert, da dadurch möglicherweise manche Pfarrwitwen unter die Sozialhilfegrenze fallen.

Etwas abgemildert wird diese Absenkung für die Witwen, die Kinder erzogen haben, durch einen Kinderzuschlag zum Witwengeld. (Vgl. Anlage 2 zum Rundschreiben des Kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg vom 25.1.2002.)

Ursula Pelkner / Karl Reicherter



Thema Versorgung und Altersbezüge als pdf downloaden

Zurück zur Übersicht
(Besucher Nummer 621975 seit dem 15.01.2010, 15:00 Uhr)
Sie sind hier -> Themen von A-Z || Webdesign by: http://www.illumus-design.de Seitenanfang