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Was sind die Aufgaben der Pfarrervertretung?


Beratung und Begleitung in Personalangelegenheiten

„Jeder Pfarrer hat das Recht, sich an die Pfarrervertretung zu wenden und ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ (Pfarrervertretungsgesetz § 15 Abs.2) Die Pfarrervertretung ist zuständig für alle Pfarrerinnen und Pfarrer der ev. Landeskirche in Württemberg, d.h. für Vikarinnen und Vikare ebenso wie für Pfarrer/innen im Ruhestand, im Wartestand oder im Ehrenamt, und auch für Dekane/Dekaninnen.

Das heißt, dass die Pfarrervertretung Kolleginnen und Kollegen bei verschiedensten dienstrechtlichen Fragen oder Konflikten berät, begleitet und vertritt. Sie kann dies aber nur tun, wenn die oder der Betreffende sich direkt an ein Mitglied der Pfarrervertretung wendet, also auf Antrag! (
Telefon/Email) Die Pfarrervertretung wird in Personalangelegenheiten nicht von sich aus aktiv, es sei denn, es handelt sich um Vorgänge von allgemeinem Interesse.


In welchen Fragen kann ich mich an die Pfarrervertretung wenden?

Beratungsschritte

Das kann die Pfarrervertretung nicht leisten


In welchen Fragen kann ich mich an die Pfarrervertretung wenden?

Die dienstrechtlichen Fragestellungen und Probleme, die an die Pfarrervertretung herangetragen werden können, sind vielfältig. Die Palette reicht von der Beurteilung im Vorbereitungsdienst über Fragen nach Konsequenzen von Trennung und Scheidung bis hin zu gravierenden Konflikten in der Gemeinde und zu Disziplinarverfahren. Häufig geht es um Pfarrhausfragen, um Bewerbung und Versetzung, um Beurlaubung und um die jeweiligen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen dabei (siehe Themen und Häufig gestellte Fragen).


Beratungsschritte


1. Kontakt mit einem Mitglied der Pfarrervertretung (
Telefon / E-Mail)

Im Gespräch wird geklärt, ob eine Beratung per Telefon oder E-Mail ausreichend ist oder ob weitere Schritte erforderlich sind. Das Notwendige wird im Einzelfall zu klären sein (siehe Themen und Häufig gestellte Fragen).

2. Begleitung zu einem Gespräch auf dem Oberkirchenrat

Die Pfarrervertretung kann nur auf Ebene des Oberkirchenrates das Recht, bei Gesprächen zu begleiten. Auf Antrag ist der Pfarrervertretung Einsicht in den Schriftverkehr mit dem Oberkirchenrat oder anderen Dienststellen der Landeskirche zu gewähren. Von Gesprächen mit dem OKR werden von der Pfarrervertretung Gesprächsnotizen angefertigt. Außerdem kann die Pfarrervertretung beim Verfassen von z.B. Stellungnahmen zu Beurteilungen oder Ähnlichem beraten.

3. Begleitung als Rechtsbeistand vor dem Kirchlichen Verwaltungsgericht

Die Pfarrervertretung kann den Kontakt zu einer Rechtsbeistand vermittel, der sich in Fragen des Kirchenrechts auskennt und die Interessen der Pfarrerschaft vertritt.


Das kann die Pfarrervertretung nicht leisten:


1. Begleitung nur auf OKR-Ebene

Die Pfarrervertretung hat nicht das Recht, bei Gesprächen mit Dekan/in oder Kirchengemeinderat zu begleiten. Dieses Recht besteht nur auf der Ebene des Oberkirchenrats. Allerdings ist auch auf der unteren oder mittleren Ebene unter Umständen eine Begleitung möglich, wenn alle Beteiligten einverstanden sind.

2. Keine umfassende Gemeindeberatung oder Supervision

Die Pfarrervertretung kann eine umfassende Beratung vor Ort im Sinne von Gemeindeberatung oder Supervision nicht leisten. Die Beratung beschränkt sich in der Regel auf dienstrechtliche Fragen, wobei die Grenzen im Einzelnen fließend sind.

3. Vermögensrechtliche Fragen

Nicht zuständig ist die Pfarrervertretung für vermögensrechtliche Fragen wie z.B. die Berechnung des Ruhegehalts.



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